Rabenau: Burggarten, Ortsgeschichte und Höhenweg
Unterkünfte in Rabenau
Rabenau lässt sich über konkrete Unterschiede kennenlernen: In Londorf stehen Garten- und Baugeschichte im Vordergrund, während der Rabenauer Höhenweg Blicke am Waldrand eröffnet. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, kann dieser Kontrast bei der Reiseplanung helfen: Möchten Sie Ihre Zeit eher auf historische Anlagen und Ortsgeschichte ausrichten oder auf eine Wegstrecke mit Landschaftsblicken?
Der Radrundweg Lumda-Wieseck bei Geilshausen
Foto: Gerold Rosenberg ( talk ) 15:05, 7 September 2014 (UTC) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Gartenanlage und Baugeschichte in Londorf
Der Burggarten in Londorf wurde 1820 angelegt. Zu seinen Merkmalen zählen ein Wegenetz, zahlreiche Bänke, die Vielfalt seiner Bäume und ein Springbrunnen. Das Gründungsjahr ordnet die Anlage historisch ein; Wege, Bäume und Brunnen machen zugleich ihre konkreten Gartenelemente aus.
An den englisch gestalteten Burggarten schließt ein klassizistisches Gartenhaus an, das „Londorfer Pavillion“ genannt wird. Die unterschiedlichen Gestaltungsmerkmale geben der Anlage ein eigenes architektonisches Profil. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet in Londorf außerdem Spuren einer Wasserburg. Einige ältere Gebäude stehen in der sogenannten Mittelburg, einer fränkischen Hofanlage. Gartenanlage und ältere Bauspuren bieten so zwei verschiedene Perspektiven auf den Ort.
Blicke am Rabenauer Höhenweg
Der Rabenauer Höhenweg startet in Londorf und verläuft am Waldrand in nordwestlicher Richtung. Am zweiten Markierungsstein bietet sich ein Blick auf die Kirche von Londorf, die auch „Dom der Rabenau“ genannt wird. Der Höhenweg führt außerdem am Läushübl vorbei, einer Lindengruppe mit Ausblick auf den Ortsteil Rüddingshausen.
Die beiden beschriebenen Blicke richten sich auf unterschiedliche Motive: vom Markierungsstein auf die Kirche, am Läushübl auf Rüddingshausen. Das hilft bei der Entscheidung, ob Sie auf dem Weg eher Ortsansichten oder die Landschaft mit dem Ortsteil im Blick haben möchten. Die Angaben zum Verlauf geben eine Orientierung für Ihre Planung; Bedingungen auf einer Route können sich ändern.
Eigenständige Orientierung im übergeordneten Reisegebiet Gießen
Auch das übergeordnete Reiseziel Gießen bietet eigene Themen für die Planung. Der Autofreie Sonntag im Lumdatal lädt dazu ein, das Tal autofrei zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erleben. Wenn Sie dieses Ereignis einplanen möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine.
In Gießen befindet sich der Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen. Im Juni 2025 wurde dort eine Ausstellung über Flucht, Ankunft und Neuanfang eröffnet, die persönliche Geschichten mit größeren historischen Zusammenhängen verbindet. Ein anderer Schwerpunkt ist der Botanische Garten der Justus-Liebig-Universität Gießen: Er ist Deutschlands ältester botanischer Universitätsgarten, und alte Teile gehören noch heute zur Anlage.
Für einen Spaziergang ist in Gießen auch der 7,2 Kilometer lange Kunstweg beschrieben. Er führt vom Ludwigsplatz über die Campusbereiche Philosophikum I und II, am Rand des Campusbereichs Recht und Wissenschaft vorbei zur Luthereiche und zum Alten Friedhof, dann zurück zum Ausgangspunkt am Dachcafé-Hochhaus. Der Spaziergang „Quellmoor bei Rödgen“ führt in das Naturschutzgebiet Aschborn und Uderborn zwischen Gießen und Rödgen.
Für die Orientierung im übergeordneten Reisegebiet ist außerdem der Bahnhof Gießen relevant: Er ist der zentrale Knotenbahnhof des GießenerLandes und verfügt über einen Fernverkehrsanschluss. Diese Angaben beziehen sich auf Gießen und ergänzen die örtlichen Themen Rabenau und Londorf, ohne sie miteinander gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Lich, Hungen, Buseck, Linden, Reiskirchen, Gießen, Pohlheim, Biebertal.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gießen.