Funkengarde Bei den hübschen Mädels der Funkengarden will so mancher lieber Wow! rufen statt Helau...

Narrenrufe und Karnevalsgruss in Hessen

Die Narren in Hessen rufen nicht nur auf Narrensitzungen ihr hessisches Helau. Karneval oder Fasching in Hessen hat viele Stimmen und Gesichter – und ebenso viele Narrenrufe, je nach Hessen-Region, Stadt oder Dorf. In der Hessen-Metropole Frankfurt am Main kommt man an den kommenden tollen Tagen von Weiberfastnacht bis Rosenmontag, Fastnachts-Dienstag und Aschermittwoch am hessischen Karnevalsruf Helau nicht vorbei. Viele, die über Karneval Urlaub in Hessen gebucht haben, kennen die Gesänge, Figuren, Kostüme und den örtlichen Faschingsgruss ihres Urlaubsdomizils selbstverständlich, denn Hessen-Urlaub an Karneval machen viele Feriengäste jedes Jahr wieder – sie gehören schon dazu.

Narren in Hessen - mehr als nur Helau

Aus dem hessischen Karnavals-Gruss „Helau“ hat man in einigen Orten Hessens durch die Verbindung von Gruss und Ortsnamen einen einfachen aber einprägsamen Faschingsruf der örtlichen Narrengemeinde gemacht wie etwa beim Narrenruf „Mörlau“ in Ober-Mörlen. Aber selbst die perfekte Symbiose des Helau-Rufens mit dem Namen der Hessen-Gemeinde „Mörle“ findet innerhalb der eigenen Gemeindegrenzen keine Einhelligkeit beim Närrirschen Treiben: Karnevalsvereine in Ober-Mörlen wie die 1. Karnevalsgesellschaft Mörlau rufen dreimal „Ein dreifach kräftiges Mörlau“, während beim Mörlauer Carneval Club während der Faschingsveranstaltungen und Umzüge: „Mirle-Mörlau“ gerufen wird.
Und so hat der Butzbacher Ortsteil Griedel, eine hessische Faschingshochburg in der Wetterau, zur hessischen Fassenacht „Gräilau“, eine Mischung aus Griedel und Helau als närrischen Schlachtruf wenn am Karnevalssonntag der alljährliche Umzug durch die Stadt zieht.
In Offenbach am Main rufen die Narren und Narralesen „Offebach – Hallau“ – wohl gemerkt mit zwei „l“ geschrieben im Gegensatz zum sonst üblichen „Helau“. Im Offenbacher Stadtteil Bieber ruft man karnevalistisch-originell „Bieber-Hallau“, was dann schon ein wenig bemüht-lustig klingt ähnlich einem Narrenruf im Schwarzwald: „Schmecksch dr Brägl?“ Überzeugte Narren lassen sich von solchen Kleinigkeiten ohnehin nicht abschrecken und so erklingt denn jetzt zur Karnavalszeit der eine oder andere „jecke“ Ruf durch hessische Strassen: Dibborsch-Äla in Dieburg (Äla soll der Ruf beim Gänsehüten gewesen sein), „Alles Fastnacht oder was!!!“ in Nieder-Ramstadt, „Fribersch-Helau“ in Friedberg, „Hall die Gail“ in Flörsheim (Halte die Pferde!), „Schurri“ in Volkmarsen, „Ulau“ in Usingen, „Hä-Hopp!“ rufen Narren in Darmstadt, „Gud' Stuss – Ahoi“ in Offenbach-Bürgel, „Ahoi“ in Gräfenhausen bei Darmstadt und „Hie Schlott“ in Griesheim bei Darmstadt. Närrische Grüsse gibt’s mit „Kikiriki“ in Freiensteinau im Vogelsberg, „Bensem – Eijo“ in Bensheim, „Laurissa – Helau“ in Lorsch, „Fölsch Foll – Hinein!“ in (die) Fulda, „Zwingebersch –Helau“ in Zwingenberg, „Hei dou“ in Nidda und „Butzche laaf“ im hessischen Schweinsberg.

Foto: VoyageMedia / Hessen-Netz.com

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