Waldkappel: Gelltalarena und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Waldkappel
Waldkappel verbindet ein markantes spätgotisches Stadtbild mit einer langjährigen Wintertradition, einer Radroute entlang der Wehre und Wegen hinauf in die Waldkappeler Berge. Wenn Sie eine Unterkunft in Waldkappel suchen, hilft die Frage nach dem Schwerpunkt: Soll es um Ortsgeschichte, Ski und Rodeln oder um Radfahren und Wandern gehen? Die unterschiedlichen Themen geben dem Aufenthalt einen konkreten Rahmen.
Blick von der Ruine Reichenbach zum Hellkopfsee im weiteren Umfeld von Waldkappel.
Foto: Baummapper via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de
Winter, Radroute und Höhenwege
Am Nordhang des Gelltalberges in Waldkappel liegt das Ski- und Rodelgebiet Gelltalarena. Ski und Rodeln gehören dort seit Langem zur winterlichen Prägung des Ortes. Eine andere Perspektive eröffnet der Herkules-Wartburg-Radweg: Er verläuft entlang der Wehre über Waldkappel und Wehretal, über den Ringgau und bei Ifta weiter nach Thüringen. Damit führt die Route von Waldkappel aus durch eine Folge unterschiedlicher Orte und Landschaftsräume.
Der Premiumweg P17 Waldkappeler Berge führt von Waldkappel hinauf zu den Höhen der Waldkappeler Berge. Für Wandernde ist damit vor allem der Aufstieg in die Höhen das kennzeichnende Merkmal dieses Weges. Zu den Aussichtspunkten zählen der Pionierturm am Mäuseberg auf 415 m und der Aussichtsturm Ziegenküppel auf 445 m; beide Türme sind frei zugänglich. Im Waldkappeler Stadtteil Bischhausen führt außerdem ein Lehrpfad durch die Geschichte des Ortes. Er ergänzt die landschaftlichen Routen um einen lokalen historischen Schwerpunkt.
Stadtbild und Alltagsgeschichte
Im Ortsmittelpunkt prägt die spätgotische Kirche mit ihrem hoch aufragenden Turm weithin die Silhouette Waldkappels. Sie steht zugleich als Zeichen für den einstigen Reichtum der Stadt. Das Heimatmuseum Waldkappel setzt einen anderen Akzent: Seine heimatkundliche Sammlung umfasst Gegenstände des Alltagslebens aus früheren Zeiten. So stehen in Waldkappel ein prägendes Bauwerk und Alltagsgegenstände als zwei unterschiedliche Zugänge zur Stadtgeschichte nebeneinander.
Waldkappel im Werra-Meißner-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Werra-Meißner-Kreis gehört der Kreis touristisch zum Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Die Landschaft zwischen Werratal, Hohem Meißner und Kaufunger Wald ist geologisch vielfältig und umfasst unterschiedliche Landschaftsformen sowie eine vielfältige Flora und Fauna. Mehr als 35 Prozent der Fläche des Werra-Meißner-Kreises sind als Schutzgebiete für die Natur ausgewiesen. Der Hohe Meißner ist der höchste Berg der Region und gilt als Heimat der Frau Holle.
Auch die saisonalen Landschaftsbilder im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land setzen unterschiedliche Akzente: Dazu zählen die Kirschblüte im Kirschenland Witzenhausen, die Orchideenblüte, rosa Mohnfelder in Germerode und Grandenborn sowie Frau Holles Blumenwiesen. Laubfärbung und Wintersport am Hohen Meißner erweitern das saisonale Bild. Die Zeitpunkte dieser Natur- und Landschaftsphänomene variieren von Jahr zu Jahr.
Für Wandernde gibt es im Werra-Meißner-Kreis ein dichtes Netz zertifizierter Premiumwege. Auch der Werra-Burgen-Steig Hessen führt zu besonders sehenswerten Bereichen im Geo-Naturpark. Diese überregionale Wanderorientierung ergänzt die konkreten Wege bei Waldkappel, ohne dass die einzelnen Routen dasselbe Ziel oder denselben Verlauf haben müssen.
Weitere Reiseziele entdecken: Berkatal, Neu-Eichenberg, Wehretal, Bad Sooden-Allendorf, Datterode, Sontra, Meißner, Eschwege.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Werra-Meißner-Kreis.